Arbeit mit Flüchtlingen
Baden-Baden & Rastatt

Warnung vor Knollenblätterpilzen

Bereits mehrfach haben sich Asylsuchende in Deutschland vergiftet, weil sie Knollenblätterpilze verzehrten. Offenbar gibt es in Syrien einen ähnlich aussehenden Pilz, der essbar ist.

Der Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze in Deutschland und für 90 Prozent aller tödlichen Pilzvergiftungen verantwortlich. Bereits kleinste Mengen reichen dafür aus.

Zu den ersten Symptomen nach ein bis zehn Stunden zählen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Danach kommt es zu einer scheinbaren Erholung. Nach ein bis vier Tagen kommt es zur Schädigung der Leber, die von Blutgerinnungs- und Nierenfunktionsstörungen begleitet werden könne. Erstes Anzeichen dafür ist eine Gelbfärbung der Haut. Im schlimmsten Fall stellt die Leber ihre Funktion ein.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat u.a. für Flüchtlingsunterkünfte ein Plakat in mehreren Sprachen mit Abbildungen des Pilzes entworfen, damit gezielt vor dieser Gefahr gewarnt werden kann.

Foto: carmenrieb / Fotolia



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